Podcast: 1. Teil des Interviews mit Prof. Luppold

Herzlich Willkommen zum 11. Messepower Podcast von Michael Kolb und Barbara Haarbecke.

Unser heutiges Thema ist Mobile Marketing auf Messen, hybride Messekonzeptionen und hybride Messekommunikation.

Der Gesprächspartner ist Professor Luppold von der Dualen Hochschule in Ravensburg.  Das Interview wurde geführt, als er noch Dekan der Fakultät für Service Industries und Leiter des Instituts für Messe-, Event- und Kongressmanagement an der Karlshochschule International University war.


 

Michael Kolb: Guten Tag Herr Professor Lupold.

Professor Lupold (PL): Guten Tag Herr Kolb, gut dass wir uns Heute sprechen.

MK: Mich freut es auch, dass Sie heute Zeit gefunden haben für das kurze Interview. Wie ist Ihr Werdegang?

PL: Ja, ich habe so wie viele von uns mit eigenen Erfahrungen begonnen, als Kind, Jugendlicher schon mit Jobs auf Messen. Damit habe ich auch die verschiedenen Perspektiven erlebt, die es gibt auf Messen Später wurde dann aus dem Erfahrungswissen auch die Proffession. Ich habe sehr viel mit internationalen Messegesellschaften, aber auch mit Messeveranstaltern gearbeitet und dann neben vielen Lehraufträgen, die ich so in den vergangenen 15, 20 Jahren hatte vor vier Jahren ein Ruf angenommen, an die Karlshochschule international University als Studiengangsleiter Messe- , Kongress-, Eventmanagement.

MK: Und sie haben den Studiengang jetzt aufgebaut, was ist der Schwerpunkt von diesem Studiengang? Was ist Ihre Spezialität an der Karlshochschule?

PL: Ja, wir haben hier an der Karlshochschule den Anspruch, etwas anders an Fragestellungen heranzutreten, also interpretativ, kolleralistisch, mit einem Perspektivenwechsel zu arbeiten. Insofern sehen wir jetzt auf den Bereich Messe-, Kongress-, Eventmanagement, und wir trennen das nicht, sondern betrachten diese drei Disziplinen gemeinsam. Das entspricht nunmal ganz klar dem, was wir auch in der Praxis sehen – Ein Messeevent oder eine Kongressmesse beispielsweise.

MK: Ja, aha, also diese Zusammenführung, dieser drei Bereiche, weil es nicht mehr separat zu betrachten ist, von der Seite des Kommunikations- und Marketingmix.

PL: Ganz genau und weil wir natürlich auch erleben, dass beispielsweise Messegesellschaften zunehmend unter Druck geraten, weil sie Ihre Quadratmeter nicht mehr füllen. Und dabei vergessen wir, dass es hierbei nicht um die Quadratmeter geht, sondern um etwas völlig Andres:

… zum 2.ten Teil des Interviews mit Prof. Luppold.