Ausgewählte auma Publikationen

Der auma ist der Verband der deutschen Messewirtschaft. Er vertritt als Verband die Interessen der Aussteller, der Veranstalter und der Besucher von Messen. Der auma stellt darüberhinaus fachliche Informationen, wie z.B. die Messebibliothek zur Verfügung. Er tritt auch als Veranstalter zu verschiedensten Aspekten der Messewirtschaft auf. Er lässt Studien rund um das Messebusiness durchführen und stellt diese über seine homepage zur Verfügung.

Hier auf der homepage fairbrain.de haben wir Ihnen ausgewählte Informationen zusammengefasst, im Hinblick auf den Bereich B2B Fachmessen. Diese Seite wird laufend ergänzt.

Messebeteiligung Ausland


Messeforschung und Messe Know How

Einsatzpotenziale der Virtual Reality (VR) Technologie als Live-Kommunikationsinstrument auf Messen – Masterarbeit

Erstellt von Melany Sibal.

  • Theoretische Grundlagen: Virtual Reality, Eigenschaften von Messen, Erlebnisgenerierung durch VR
  • Methodische Vorgehensweise: Thesen zu Einsatzpotenzialen von VR auf Messen, Bewertung durch Experteninterviews
  • Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Ergebnisse der Geschäftsberichtsanalyse und Interviews
  • Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse
  • Schlussbetrachtung und Ausblick

AUMA (Hrsg.). 136 Seiten. Berlin 2018. ​

zum Download der Arbeit auf der auma homepage.


 

Studie Erlebnis Messe – erschienen im Juli 2018

Welche Dosis Erlebnis braucht ein Messebesucher, um seine Aufmerksamkeit auf einen Messestand, ein Produkt oder ein Unternehmen zu konzentrieren? Zu diesem Thema liegt jetzt eine sozialwissenschaftliche Studie des Instituts für Publikumsforschung (IfP) der Hochschule der populären Künste (hdpk), Berlin, vor. Die Studie mit dem Titel „ERLEBNIS MESSE – Dimensionen des Erlebens, ihre Wahrnehmung und Hinweise zu ihrer Inszenierung“ wendet aktuelle Forschungsmethoden aus Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft zum Bereich ‚Erleben‘ an. Basis sind neun qualitative Experteninterviews aus dem Jahr 2017. Zusätzlich wurden 533 quantitative Umfragen auf Fach/Publikumsmessen sowie online durchgeführt. Das Projekt wurde geleitet von Prof. Dr. Ulrich Wünsch und Prof. Dr. Richard von Georgi und in Zusammenarbeit mit der ITB Berlin und dem AUMA umgesetzt.


Gutes Messestanddesign besteht aus verschiedenen Faktoren.

Dr. Beatrice Ermer hat für ein Unternehmen aus der Energiebranche im Rahmen einer Dissertation am Lehrstuhl für Marketingmanagement der HHL Leipzig Graduate School of Management einige Faktoren für das Messestanddesign untersucht. Studie kann über Buchgeschäfte gekauft werden.


AUMA Report: Messen als Innovationsplattform

Diese erste Ausgabe dokumentiert das am 17. Juni 2017 an der TU Berlin veranstaltete FachForum „Messen als Innovationsplattform – Science to Business“. Es enthält die Zusammenfassungen von u.a. folgenden Vorträgen
  •  Perfect Pitch – Wie sich start ups präsentieren
  •  Der Fachbesucher als Innovationsscout

AUMA Report: Informations und Beschaffungsverhalten von Entscheidern


MesseTrend

Seit 1999 liefert der AUMA MesseTrend repräsentative Zahlen und Daten über das Verhalten deutscher Messeaussteller. Die zentralen Fragen – unter anderem nach Messenutzung und -budget – blieben über die vergangenen Jahre hinweg unverändert. Dadurch können die Ergebnisse der erschienenen Ausgaben miteinander verglichen werden.

AUMA MesseTrend 18

Die deutsche Wirtschaft setzt im Business-to-Business-Marketing auf persönliche Kommunikation und reale Produktpräsentationen: Über ein Viertel (28%) der deutschen ausstellenden Unternehmen wollen in den Jahren 2018 und 2019 mehr Geld in Messebeteiligungen im In- und Ausland investieren. 57% planen gleich hohe und nur 14% geringere Aufwendungen. Im Durchschnitt wollen die Firmen ihre Messe-Etats für die nächsten zwei Jahre um 4% steigern, verglichen mit 2016/2017.


Website zur Vorbereitung auf die Messebeteiligung als Aussteller. In 10 Schritten lernen, wie ein Messestand zu organisieren ist. Zur Toolbox


Der Verband der deutschen Messewirtschaft

Der Dachverband AUMA wurde 1907 gegründet und vertritt die Interessen von Ausstellern, Veranstaltern, Serviceunternehmen und Besuchern auf dem nationalen und internationalen Weltmarkt. Der zentrale Branchenverband bündelt und stärkt die Kräfte der deutschen Messewirtschaft bietet umfangreiche Informationen, betreibt Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, vergibt Forschungsprojekte und unterstützt die Aus- und Weiterbildung der Messewirtschaft. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber wirtschaftlichen und politischen Institutionen.

Messen haben in Deutschland eine ungewöhnlich lange und erfolgreiche Tradition. Die Branche musste sich in den letzten 100 Jahren grundlegend verändern. Dies um die Position ihrer Messen als Marktplätze und Weltmarktplätze zu sichern und auszubauen.

Die Veranstaltung Messe ist nach wie vor ein wichtiges Marketinginstrument. Unternehmen nutzen sie zur Gewinnung neuer Kunden und häufig zur Vorstellung von Innovationen. Messen verschaffen einen Überblick über das Angebot, fördern den Wettbewerb und sind ein branchenspezifischer Marktplatz mit der Möglichkeit persönliche Eindrücke zu sammeln, Gespräche zu führen, Antworten auf Fragen zu erhalten, Kontakte zu knüpfen und Auftragsbücher zu füllen. Sie sind Indikator der aktuellen Wirtschaftslage. Nicht nur in Deutschland, sondern darüberhinaus weltweit.

Gründung AUMA – für mehr Transparenz in der Messelandschaft.

Um die Qualität der Messewirtschaft zu sichern und der wachsenden Bedeutung des Ausstellungswesens gerecht zu werden wurde 1907 der Verband AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) mit Sitz in Berlin gegründet.

Auslöser war ursprünglich ein Überangebot an Ausstellungen mit sehr unterschiedlicher Veranstaltungsqualität. Das erschwerte der Industrie die Teilnahme richtig einzuschätzen und sorgte oftmals für Verwirrungen. Die AUMA beschloss daher Transparenz zu schaffen, um die Messelandschaft sinnvoll zu strukturieren und koordinieren.

Nach dem 2. Weltkrieg gab es unter den westdeutschen Messeplätzen Frankfurt, Hannover und Köln Streitigkeiten, um den 1. Platz des einstmals wichtigsten deutschen Messeplatzes „Leipzig“ einzunehmen. In der Bundesrepublik Deutschland entstanden in großem Umfang Fachmessen für Einzelbranchen. Die Leipziger Messe blieb eine Universalmesse, sie wurde Schaufenster der Wirtschaft der DDR.

AUMA – Messelandschaft zukunftssicher gestalten

Die AUMA als Interessenvertretung der beteiligten Wirtschaft sah es als ihre Aufgabe an:

  • In enger Zusammenarbeit mit Messeveranstaltern und Ausstellern die Messelandschaft zukunftssicher zu gestalten.
  • in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten.

Hierzu gehörte nach dem Ende des 2. Weltkriegs, die Organisation eines Neubeginns von Messebeteiligungen im Ausland. 1948 beteiligte sich Deutschland wieder repräsentativ auf ausländischen Messen, um Vertrauen in die deutsche Wirtschaft zurückzugewinnen. Das Markenzeichen „Made in Germany“ stammt aus dieser Zeit und hat bis heute noch Aussagekraft.

1956 werden Messeveranstalter zu AUMA Mitgliedern

Der Hintergrund: Das Wirtschaftswunder in der BRD setzte sich fort und die Zahl der Fachmessen stieg rapide an. Die Messeveranstalter richteten Auslandsvertretungen in aller Welt ein und arbeiteren mit den deutschen Auslandshandelskammern zusammen. Gleichzeitig setzte die deutsche Wirtschaft bei der Entwicklung neuer Exportmärkte immer stärker auf Messen im Ausland. In Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium organisiert der AUMA Deutsche Industrieausstellungen, die später unter dem Namen TECHNOGERMA bekannt werden.