So wirds gemacht…

Einsatz der Visitenkarte auf Fachmessen

Wissen Sie ganz sicher, wie Sie Visitenkarten auf einer Messe einsetzen können? Falls nein, sind Sie nicht alleine, denn tatsächlich suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, ihre Visitenkarten während einer Messe effektiver zu nutzen.

Und die Absicht ist eigentlich richtig gut. Wenn Sie Ihre Visitenkarte auf einer Messe aushändigen, wollen Sie damit auch eine ansprechende Wirkung erzielen. Daher finden Sie hier die wichtigsten Do’s and Don’ts für die Verwendung von Visitenkarten auf Fachmessen:

Do’s für Visitenkarten

  • Zunächst sollten Sie weitaus mehr Visitenkarten mit auf die Messe nehmen, als Sie gedanklich brauchen werden. Immerhin sollen Ihnen auf halbem Wege nicht schon alle Visitenkarten ausgegangen sein. Was öfters geschieht.
  • Die Übrgabe der Visitenkarte erfolgt am Besten nach der Vorqualifikation des Besuchers. Also wenn Sie bereits herausgefunden haben, dass Ihr Gesprächspartner grundsätzlich betrachte als Kunde für Ihre Firma in Frage kommt.
  • Besucher aus dem asiatischen Raum überreichen unmittelbar zu Beginn des Gespräches die Visitenkarte. Lesen Sie aufmerksam die Visitenkarte durch und stellen Sie vielleicht sogar eine Frage zu den Inhalten der Visitenkarte als Gesprächseinstieg.
  • Frage Sie nach der Visitenkarte Ihres Gesprächspartners, sobald Sie diesen als grundsätzlich potentiellen Interessenten identifiziert haben. Ein Profi übergibt normalerweise seine Karte und versucht nicht anonym zu agieren.
  • Die Visitenkarte muss lesbar sein.
    Kreativität ist schön und gut, aber eine zu unübersichtliche Karte ist nicht sehr vorteilhaft. Am wichtigsten ist die Info und diese muss daher immer gut lesbar sein.
  • Nutzen Sie Visitenkarten, um andere zu erinnern. Wenn Sie eine Visitenkarte von einer anderen Person erhalten, schreiben Sie eine kurze Gesprächsnotiz auf die Rückseite, falls kein Messekontaktbogen zur Hand. Das hilft insbesondere Messen oder bei großen Events mit vielen neuen Kontakten. Sinn machen u.a. folgende Notizen:
    • Was für eine Aufgabe hat der Gesprächspartner genau im Unternehmen und warum ist er an Ihrem Angebot interessiert.
    • Nichtgeschäftliche private Dinge, über die Sie gesprochen haben. (Hat er seine Familie oder ein Hobby erwähnt?…) Das sind tolle, persönliche Details, die Sie in Folge-E-Mails oder einem Termin vor Ort mit einbringen können.

Don’ts für Visitenkarten

  • Verwenden Sie keine Hochglanzbeschichtung.
    Auch wenn diese Beschichtung visuell ansprechend ist, macht es dies dem Besucher schwer Notizen über Ihr gemeinsames Gespräch zu notieren.
  • Überreichen Sie Visitenkarten nicht zu früh während eines Messegesprächs. Sie möchten nach der Messe nicht von Menschen kontaktiert werden, die Ihnen nur die Zeit stehlen.
  • Versuchen Sie nicht einen asiatischen Visitenkartenübergaberitus zu imitieren. Sie können nur falsch liegen, da dieser sogar von Region zu Region innerhalb eines Landes unterschiedlich ist.
  • Geben Sie keine Telefonnummer an, die Sie nicht aktiv nutzen.
    Gehört die Nummer zu einem Büro, in dem Sie sich kaum aufhalten? Falls ja, geben Sie sie möglichst nicht mit an. Lieber weniger Kontaktmöglichkeiten, als zu viele, über die man nicht erreicht wird.
  • Überhäufen Sie Ihre Visitenkarte nicht.
    Geben Sie grundlegende Infos an, aber nicht jedes einzelne Detail Ihres Unternehmens. Bei der Angabe von E-Mail und Webseite können sich Ihre potenziellen Kunden selbst ein Bild machen.

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