Duftmarketing auf Messen

Welcher Duft weckt bei Ihnen sonnige Urlaubsgefühle ?
Was können Sie nicht riechen?

Damit man Sie riechen kann, sind Düfte fester Bestandteil meiner Messe Shows.

Welches wird Ihr Lieblingsduft ?

Sicherlich, haben Sie sich schon mal nach einem tollen Duft umgedreht?

Messe Duftmarketing

Duftmarketing auf Fachmessen

Duft ist der einzige Sinnesreiz, der ungefiltert sofort ins limbische System geht – dorthin , wo Emotionen entstehen. Er entscheidet unmittelbar über Zustimmung oder Ablehnung, Sympathie oder Antipathie. Der heutige Mensch kann ca 10.000 Gerüche unterscheiden. Unsere Nase ist unbestechlich.

Vor einigen Jahren, ich arbeitete als Messe-Infotainer, kam eine Frau zu mir an den Stand und sagte:

„Den ganzen Tag hab ich schon den Duft nach gebrannten Mandeln in der Nase, jetzt hab ich Sie endlich gefunden. Was machen Sie hier?“

Seit diesem Erlebnis verwende ich Düfte bewußt zur Unterstützung meiner Messeshows. Übrigens… wenn die Show nicht duftet, setze ich einen Duftdispenser mit hochwertigen Düften ein.

Als ich den Duftdispenser das erste Mal verwendete, wunderte ich mich, dass die Messebesucher immer links vor mir stehen blieben. Niemand wollte auf meiner rechten Seite der Show zuschauen.

Es war magisch, ich konnte tun was ich wollte, die Besucher drängelten sich auf der linken Seite. Die Lösung fand ich als ein Besucher bemerkte: „Die Blumen riechen aber toll…“. Der Duftdispenser stand auf meiner linken Seite. Ich stellte die Duftmaschine nach rechts, schon knäulten sich die Gäste auf der rechten Seite zusammen. Die künstlichen Blumen zu meiner Linken wurden uninteressant.

Die Forschungsgruppe Konsum und Verhalten der Universität Paderborn hat die Wirkung von Gerüchen auf das Einkaufsverhalten untersucht*. Untersucht wurden 200 Sportfachgeschäfte:

  • Die Beratungsbereitschaft der Kunden im Verkaufsraum erhöhte sich um 18,8 %
  • Die Verweildauer erhöhte sich um 15,9 %
  • Der angenehme Raumduft erhöhte die Kaufbereitschaft um 14,8 %
  • Umsatzsteigerug in der Testphase um 3- 6 %

Einfach interessant: Die Tradition des Gestanks

Aus Angst vor Ansteckung wuschen sich die Menschen im ausgehenden Mittelalter nicht mehr. Sie hatten Angst, dass das Wasser die Poren frei macht für die angeblich verpestete Luft. Die Badehäuser, die im Mittelalter noch so beliebt waren, machten ihre Tore dicht. Statt mit Wasser reinigten sich die Menschen mit sauberen Tüchern. Statt Seife nahmen sie Puder. Ohnehin stand strenger Geruch jahrhundertelang für Gesundheit und Erotik. Selbst in der feinen Pariser Gesellschaft war Gestank durchaus erwünscht. Noch am Ende des 18. Jahrhunderts flehte Napoleon seine Geliebte an, sich vor seiner Ankunft nicht zu waschen. Allzu starker Körpergeruch wurde allenfalls mit Parfüm überdeckt.
(Quelle: Wie das Riechen biologisch und chemisch funktioniert: http://www.quarks.de )

Wie das Riechen biologisch und chemisch funktioniert:
www.quarks.de

Air-Design als Erfolgsfaktor im Einzelhandel
modellgestützte Erfolgsbeurteilung und strategische Empfehlungen – – Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl. [u.a.], 1998. XXII, 262 S. : Ill., graph. Darst.. – ISBN 3-8244-6608-2 brosch. : DM 98.00, sfr 89.00, S 715.00. – (Gabler Edition Wissenschaft : Forschungsgruppe Konsum und Verhalten). – Anja Stöhr. Mit einem Geleitw. von Peter Weinberg. Zugl.: Paderborn, Univ., Diss., 1996 u.d.T.: Stöhr, Anja: Air-Design als strategischer Erfolgsfaktor im Handel.

Duftmarketing: http://www.duftregie.de/